Nachtflugteam Kites on Fire
Es herrscht tiefschwarze Nacht, von irgendwoher ertönt leise Gitarrenmusik. Dann steigt ganz langsam ein kleiner Boxendrachen gen Himmel. Kaum zu erkennen ist er im Dunkel. Wie ein Blitz durchbricht plötzlich ein Scheinwerfer das Schwarz und verfolgt jede Bewegung des Drachens. Ruhe, Langsamkeit und tolle Effekte sind typisch für eine Eröffnungsszene der Show von Kites on Fire. „Wir wollen die Menschen vom ersten Moment an fesseln“, erklärt Heinrich Homann, der zusammen mit René Maier und Martin Schob seit letztem Jahr Nachtflugshows organisiert. Vom Kleinen zum Großen, vom Dunklen ins Helle, vom Lauten ins Leise ist dabei das Konzept der drei Piloten. Sie bestücken Drachen mit Leuchtdioden, setzen Feuerwerkskörper ein, erzeugen Lichteffekte oder statten auch schon mal einen Drachen mit Bengalfeuer aus, um eine Show auf die Beine zu stellen, die „die Menschen verzaubert“, so Hohmann. Dabei ist das Programm des Trios kein großes Spektakel, sondern es sind die kleinen Effekte, die für Staunen sorgen. 15 Mann werden gebraucht, um die gut 25 Drachen für eine Show an den Himmel zu stellen. Unterstützung erhält Kites on Fire dabei von befreundeten Drachenfliegern wie dem Team4Fun. Als nächster Termin steht für Hohmann und seine Partner das
Drachenfest Kamen am 29. und 30. Mai 2010 an, für das sie zusammen mit Uwe Gryzbeck von Drachen und Feuerwerk eine neue Show einstudiert haben.
Vorbereitung eines Leuchtgenkis: Heinrich Hohmann, René Maier und Martin Schob (von links nach rechts)

