Sonnenbrandalarm
Ein gemütliches 13. Familiendrachenfest in Völklingen
Der Wetterbericht versprach einen goldenen Herbst, Sonne, kein Wölkchen am Himmel und Temperaturen bis zu 25°C. Lediglich dass, was der Drachenflieger zum absoluten Glücklichsein braucht, kam zu wenig bzw. zu spät.
Die Mitglieder des ausrichtenden Drachenclubs hatten sich einiges einfallen lassen. Asiatische und gute saarländische Küche war aufgebaut, ein Cocktailstand, die Kuchenabteilung und der Crepe Stand standen bereit. Und um es deutlich zu sagen, fast alles wurde mit Vereinseigenem Personal betrieben. Dazu kamen noch die zwei Bierstände, das Kinderbasteln und die Tombola. Ein super ausgestatteter Drachenverkaufstand stand für die Besucher bereit.
Und die kamen von Nah und Fern. Wo an normalen Samstagmorgen auf Drachenfesten wenig los war, herrschte am Wasserturm schon guter Betrieb, der bis zum Abend noch erheblich zunahm. Die leider wenigen Drachenfliegen packten ihre Taschen aus und versuchten den Besucher die Faszination Drachenfliegen nahe zu bringen. Teilweise flossen bei solchen Aktion viele Schweißperlen, denn die Sonne brannte erbarmungslos nieder.

Gegen Abend wurde mit Spannung die Nachtshow erwartet, die jede Wartezeit entschädigte. Mit Fug und Recht können die Völklinger behaupten, dass sie das einzigste Drachenfest an dem Wochenende waren, wo sich der Drache Tabaluga zeigte. Es wurden fliegende Teelichter und Wunderkerzen in den Himmel geschickt. Schwerelose Deltas zogen mit einem kleinen Feuerwerk ihre Bahnen. Eingerahmt wurde das ganze mit flatternden Fahnen. Danach zeigte Markus Maas aus Saarlouis mit seinen beleuchteten Zweileinern zu toller Musik eine perfekte Choreografie. Und das trotz extrem schwierigen Windbedingungen. Vor und nach der Nachtshow unterhielt eine lokale Rockband die Zuschauer und Drachenflieger bis tief in die Nacht.

Der Sonntag begann, wie der Samstag geendet hatte, mit Sonne und .. keinem Wind. Also war wieder die Muskelkraft der Drachenflieger gefragt oder mehrere hundert Metern Schnurlänge zum kurzzeitigen Anlupfen der Drachen. Die Besucher hätten sicher gerne mehr gesehen, aber leider war keine Möglichkeit dafür. Die Wiese wurde dennoch bunt gemacht, es wurden Windspiele an Angeln und Sonnenschirmgestellen aufgehängt. Stablose Drachen wurden per Fön oder Luftgebläse den Zuschauern gezeigt. Gegen Nachtmittag schlief dann der wenig Wind nun komplett ein und der Gros der Drachenflieger packte seine Sachen und fuhren gen Heimat. Nicht aber ohne den Völklingern ein Lob auszusprechen und auf Wiedersehen im nächsten Jahr zu wünschen.
Viele schöne Bilder gibt’s bald unter www.dc-nepomuk-vk.de






