Herbstzeit ist Drachenzeit
Ha – Schönwetter-Flieger … Wo sich mein Kollege Jan Schönberg ziemlich zimperlich gibt, fange ich gerade erst so richtig an. Je stürmischer desto besser. Wen interessieren da die kalten Temperaturen? Denn was gibt es schöneres, als sich nach einem langen, windigen und natürlich eiskalten Drachentag zu Hause bei einer Tasse Tee gemütlich zu machen? So hat gerade das Drachenfliegen im Herbst etwas ganz Besonderes für mich. Auch weil ich mich zu dieser Jahreszeit mit meinem Drachen in die Kindertage zurückversetzt fühle -denn Herbstzeit war bei uns zu Hause schon immer Drachenzeit.

Die Hauptsaison der Drachenfeste ist nun ja leider so gut wie vorbei. War das nicht wieder ein schöner Drachensommer? Man denke nur an Fanø, aber auch Rømø, Travemünde oder Berck-sur-Mer … Dank unseres perfekten Sommers hat meistens sogar das Wetter mitgespielt. Meistens … Die Schweizer Drachenfliegerin Traudel Knupp hat ihre Drachenkette mit 144 einzelnen Teilen neulich auf einem Drachenfest bei richtig bescheidenem, nasskaltem Wetter in die Lüfte steigen lassen. Logisch, dass das Kunstwerk anschließend wieder getrocknet werden muss. Und wo geht das am Besten? Auf der Wäscheleine natürlich … 
